Neues Führungs- und Waffeneinsatzsystem

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Die Minenjagdboote erhalten ein neues Führungs- und Waffeneinsatzsystem. (Foto: BS/Bundeswehr/Friedrich Weishaupt)

Die letzten Vorhaben dieser Regierung gehen unter Vertrag und die Deutsche Marine konnte sich ein großes Stück vom Kuchen sichern, um die Flotte zu modernisieren und für die neuen Verantwortlichkeiten aufzustellen. So unterzeichnete vergangenen Freitag das BAAINBw mit der Firma Atlas Elektronik einen Vertrag zur Beschaffung weiterer Führungs- und Waffeneinsatzsysteme für die Minenjagdboote.

Im Rahmen dieses Vertrages werden die Minenjagdboote DILLINGEN, HOMBURG, SULZBACH-ROSENBERG, FULDA und WEILHEIM der FRANKENTHAL Klasse (MJ332) zwischen 2022 und 2025 mit der modernsten Version des Führungs- und Waffeneinsatzsystem IMCMS (Integrated Mine Countermeasures System) ausgerüstet. “Mit der Umrüstung weiterer fünf Boote auf das IMCMS der neuesten Generation machen wir den nächsten Schritt in Richtung Vereinheitlichung der Technologie zur Seeminenbekämpfung auf den Minenjagdbooten sowie zur querschnittlichen Nutzung der Ausbildungs- und Prüfanlage IMCMS”, sagte der zuständige Projektleiter im BAAINBw.

Bei der Minenjagd befährt das Minenjagdboot auf errechneten Bahnen das Minenfeld und sucht, ermittelt und kartografiert verdächtige Objekte. Wenn die Detektion konkrete Ergebnisse liefert, kommt die Minenvernichtungsdrohne Seefuchs zur Klassifizierung bzw. Bekämpfung zum Einsatz. In bestimmten Situationen kommen auch die eingeschifften Minentaucher zum Einsatz.

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