Schaffung eines Lagebilds im Gläsernen Gefechtsfeld

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Der Defence Day "Gläsernes Gefechtsfeld" betrachtet am 20. Juli die Zukunft der Bundeswehr. (Foto: BS/Bundeswehr/Maximilian Schulz)

Die Digitalisierung wird die Bundeswehr verändern. In dem digitalisierten “gläsernen” Gefechtsfeld wird alles zum Sensor, Sender und Empfänger. Jeder Soldat, jedes System ist eingebunden in eine Lage, die auch alle gegnerischen Kräfte direkt anzeigt. Überraschungen sind kaum noch möglich, der Störung der gegnerischen Kommunikation und Sensorik kommt eine ebenso große Bedeutung zu wie dem Erlangen der Lufthoheit.

Um den aktuellen Status sowie die zukünftigen Entwicklungen in und für die Bundeswehr zu erfahren, veranstaltet der Behörden Spiegel am 20. Juli eine Online-Konferenz, in der Redner aus den Streitkräften, aus der Wissenschaft und der Industrie aufzeigen, welche Veränderungen zu erwarten sind.

So stellt Georg Beisicht, Business Development bei Atos – das Unternehmen, das von der Bundeswehr mit der Studie “Erzeugung eines gläsernen Gefechtsfeldes zur Unterstützung dynamischer Operationen” beauftragt wurde –die Möglichkeiten zur Schaffung eines gläsernen Gefechtsfeldes unter Einbeziehung taktischer Drohnenschwärme vor. Welche Voraussetzungen für das gläserne Gefechtsfeld wiederum überhaupt erst zu schaffen sind beschreibt Oberst i.G. Eduard Schnabel, Abteilung CDO H/LBO im Kommando Heer. Den Blick aus dem Ausland, genauer gesagt aus Frankreich, bringt Alexis Mabile, Senior Vice President Innovation and Digital Transformation bei Nexter, in die Diskussion. Eine weitere Perspektive wird Oded Nahamoni in den Thementag einbringen, der seinen Dienst im Electronics Engineering Corps für die Entwicklung der  Merkava Panzer bei den israelischen Streitkräften leistete und nun für das israelische Unternehmen IAI arbeitet.

Beim Thementag wurde immer auch genug Zeit für Fragen im Programm mit eingeplant. Der Defence Day “Gläsernes Gefechtsfeld” findet am 20. Juli Vormittags statt. Die Teilnahme ist kostenlos, das Programm und die Anmeldemöglichkeit gibt es auf der Homepage:

www.digitaler-staat.online

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