50 Verdachtsfälle seit 2017

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Im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK) sind seit 2017 bei 50 Soldaten Ermittlungen durch den Militärischen Abschirmdienst (MAD) eingeleitet worden. Es ging um eventuellen Rechtsextremismus. (Foto: BS/Bundeswehr/Christian Thiel)

Beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK) sind vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) seit 2017 bei 50 Soldaten Fallbearbeitungen wegen rechtsextremistischer Verdachtsfälle eingeleitet worden. Fünf Soldaten wurden danach aus der Bundeswehr entlassen.

Ein Soldat, bei dem Waffen auf dem Grundstück gefunden wurden, verlor wegen einer strafrechtlichen Verurteilung seinen Status als Berufssoldat. 18 weitere Soldaten wurden entweder versetzt oder haben das KSK verlassen. In sieben Fällen sei der Verdacht nicht mehr begründbar gewesen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (Drucksache 19/31412).

Aufgrund mehrerer rechtsextremer Vorfälle im KSK ist dieses grundlegend reformiert worden. Dabei wurde auch eine Einsatzeinheit aufgelöst und es gab organisatorische Umstrukturierungen und Verlagerungen, auch betreffend die Verantwortung für die KSK-Ausbildung.

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