Deutschland und Griechenland arbeiten enger zusammen

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Vereinbarten eine engere Kooperation ihrer Länder: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU, l.) und der griechische Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarachi (r.). (Foto: BS/BMI)

Die Bundesrepublik und Griechenland wollen ihre Kooperation im Bereich des Migrationsmanagements künftig weiter ausbauen. Das vereinbarten Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der griechische Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarachi. Griechenland ist als Staat mit einer EU-Außengrenze besonders stark im Bereich der Migration gefordert.

Gemäß der Vereinbarung wird das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration in Griechenland tätig werden. Die geplante Unterstützung wird sich auf Personen mit internationalem Schutzstatus konzentrieren, die sich derzeit in Griechenland aufhalten.

Minister Seehofer erklärte: “Griechenland trägt aufgrund seiner geografischen Lage eine erhebliche Last bei der Durchführung von Asylverfahren und bei der Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern und Personen, die internationalen Schutz genießen.” Deshalb werde Deutschland die Integration von Personen, denen in Griechenland internationaler Schutz gewährt wurde, durch eigene finanzielle Mittel sowie durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union unterstützen.

Und Mitarachi sagte: “Griechenland verfolgt eine strenge, aber faire Migrationspolitik und will nicht das Einfallstor für Schlepperbanden nach Europa sein. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Deutschland sehr, um den Schutz der EU-Außengrenzen zu gewährleisten, uns für eine faire Lasten- und Verantwortungsteilung im Rahmen des neuen Migrations- und Asylpaktes einzusetzen und auch die Integration von Personen mit Anspruch auf internationalen Schutz zu verbessern.”

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