Luftverladbare Flugsicherungsanlage für die Bundeswehr

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Mit der neuen Flugsicherungsanlage kann die Bundeswehr einen autarken Flugplatz in einem Einsatzland errichten und betreiben. (Foto: BS/Bundeswehr/Marc Tessensohn)

Vergangenen Donnerstag unterzeichnete das BAAINBw einen Vertrag zur Herstellung und Lieferung einer luftverladbaren Flugsicherungsanlage mit den Unternehmen steep und ESG. Diese Flugsicherungsanlage wird den Fluglotsinnen und Fluglotsen der Bundeswehr die notwendigen technischen Hilfsmitteln für die Kommunikation, Navigation und Überwachung des Luftverkehrs zur Verfügung stellen.

“Der modulare Aufbau des neuen Systems ermöglicht die ortsunabhängige Errichtung einer Flugplatz- und Anflugkontrollstelle in Containerbauweise einschließlich notwendiger Sensorik und Technik sowie der dazugehörigen Flugplatzbeleuchtung. Die Bundeswehr wird damit in die Lage versetzt, einen autarken Flugplatz in einem Einsatzland zu errichten und zu betreiben – insbesondere an Einsatzorten, an denen eine Flugbetriebsinfrastruktur nicht oder ungenügend verfügbar ist. Die Flugsicherungsanlage ist zudem auf allen gängigen Fahrzeugen sowie per Lufttransport mit dem Luftfahrzeug A400M transportierbar”, beschreibt das BAAINBw. “Die ersten Module sollen bereits 2023 ausgeliefert werden. Die Ausbildung der Fluglotsinnen und Fluglotsen sowie des technischen Instandhaltungspersonals soll bis 2026 abgeschlossen sein. Mit diesem ‘Flugplatz to go’, wie die zuständige Projektjustiziarin im BAAINBw die Flugsicherungsanlage bezeichnet, kann die Bundeswehr nicht nur flexibel auf internationale Herausforderungen reagieren, sondern trägt letztlich zur Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten in den Einsatzgebieten bei.”

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