Erhebliche Gefahren

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Geldwäsche birgt viele Gefahren und verursacht immense Schäden. Dagegen müssen die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) effektiv vorgehen können. (Foto: BS/uschi dreiucker, www.pixelio.de)

Experten gehen davon aus, dass allein in Deutschland pro Jahr 100 Millionen Euro gewaschen werden. Die Gelder fließen dann in die Terrorismusfinanzierung und andere kriminelle Machenschaften. Die Bekämpfung der Geldwäsche jedoch ist schwierig.

Denn die beim Zoll angesiedelte “Financial Intelligence Unit” (FIU) ist personell unterbesetzt und erhält zahlreiche Verdachtsmeldungen. Diese können nicht immer zeitnah bearbeitet werden. Im Nicht-Finanzsektor, also etwa mit Blick auf Juweliere, Autohändler oder Notare, ist die Lage noch schwieriger. Denn hier ist die Aufsicht sehr zersplittert und personell oftmals noch schlechter aufgestellt.

Was dennoch gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung getan werden kann, beleuchtet ein Symposium am 6. und 7. September in Bochum. Dabei handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung von ASW Akademie und Kripo Akademie. Seminarleiter ist der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler. Weiterführende Informationen finden sich hier.

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