“Kollegen helfen Kollegen”

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Von der Hochwasserkatastrophe waren auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bonner Polizeipräsidiums aufgrund ihres Wohnsitzes im Schadensgebiet selbst betroffen. Sie und andere Betroffene wurden von Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Diese engagierten sich freiwillig, häufig auch in ihrer Freizeit. (Foto: BS/Lupo, www.pixelio.de)

Im Polizeipräsidium Bonn hat sich eine Freiwilligengruppe zur Unterstützung bei der Bewältigung der Hochwasserlage gebildet. Dabei handelt es sich um eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) innerhalb einer anderen BAO. Gegründet wurde sie vom Personalrat der Behörde.

In der Einheit, deren Mitglieder fast täglich mit 30 bis 60 Personen ins Katastrophengebiet gefahren sind, um dort zu helfen, engagieren sich verschiedenste Mitarbeiter. Vertreten sind sowohl Polizeivollzugsbeamte als auch Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Die Gruppe firmiert unter dem Namen “Kollegen helfen Kollegen”. Denn einige Beschäftigte des Bonner Polizeipräsidiums waren aufgrund ihres Wohnsitzes im Katastrophengebiet selbst vom Hochwasser betroffen. Da der polizeiliche Alltag natürlich regulär weiter bewältigt werden musste, engagierten sich die Freiwilligen, die sich selbst ausrüsteten, auch in ihrer Freizeit oder Freistellung.

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