Waffendiebstahl in der Bundeswehr

0
1624
57 Soldaten wurden seit 2018 des Waffenoder Munitionsdiebstahls überführt. (Foto: BS/Bundeswehr/Christian Vierfuß)

Die Welt berichtet, dass das Ausmaß an Waffendiebstählen bei den Soldaten und Polizisten ein größeres Ausmaß besäße, als ursprünglich angenommen. “Mehr als 100 Dienstwaffen und Zehntausende Schuss Munition sind bei Bundeswehr und Polizei verschwunden”, schreiben die Autoren. “Bei 57 Bundeswehrangehörigen wurden seit 2018 entwendete Waffen oder Munition gefunden. Das erklärte die Bundesregierung auf eine Anfrage von Martina Renner im Frühjahr. Bei der Polizei sind in zehn Jahren fast 50 Dienstwaffen verschwunden. Aber: Eine richtige Statistik gibt es bislang nicht.”

In den meisten Fällen gebe es ausreichende Hinweise, dass Soldaten bzw. Polizisten hinter diesen Diebstählen steckten. So auch im Fall der Entwendung von zwei Sturmgewehren, einer Pistole sowie Munition aus einem Transportpanzer Fuchs, der sich auf dem abgesicherten Bundeswehrstandort Munster befand.

Besonders prekär ist, dass alle überführten Waffendiebe dem rechten Umfeld zuzurechnen waren. In den beiden besonders spektakulären Fällen bei der Polizei und der Bundeswehr hatten diese nicht nur rechtsextremen Verschwörungstheorien angehangen, sondern auch noch ganze Waffenarsenale für den Tag X zur “Befreiung der Deutschen” angelegt.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here