AKK: 122 Millionen Euro für EinsFüKdoBw

0
660
Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Erich Pfeffer, zeigt der Verteidigungsministerin die Liegenschaft Henning-von-Tresckow-Kaserne in Schwielowsee. (Foto: BS/Bundeswehr/Marc Tessensohn)

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) informierte Anfang August Vertreter von Bund, Land und Kommunen über geplante Großinvestitionen in die Infrastruktur des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) in Schwielowsee bei Potsdam. Vor Ort waren unter anderem auch die brandenburgische Finanzministerin Katrin Lange (SPD), ihr Kabinettskollege Guido Beermann (CDU), Minister für Infrastruktur und Landesplanung, sowie die Abteilungsleiterin Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD) im BMVg, Barbara Wießalla.

“Hier bleibt die Bundeswehr auf Dauer”, erläuterte AKK, “deshalb investieren wir! Der Standort Schwielowsee wird ausgebaut, damit die Soldatinnen und Soldaten sowie die zivilen Beschäftigten optimale Arbeitsbedingungen rund um die Uhr vorfinden.” Bis voraussichtlich 2028/29 sollen insgesamt etwa 122 Millionen Euro in die dortige Liegenschaft, die Henning-von-Tresckow-Kaserne, investiert werden – davon rund 35 Millionen bis zum Jahre 2025. Bis 2031 ist geplant, im Land Brandenburg insgesamt 690 Millionen Euro in militärische Infrastruktur zu investieren.

Die vorgesehenen Infrastrukturmaßnahmen in Schwielowsee knüpfen an die Vorhaben und Investitionen der vergangenen Jahre an und sollen die begonnene Modernisierung fortsetzen. Allein in den letzten fünf Jahren wurden bereits insgesamt rund 13 Millionen Euro dort investiert: So in den Umbau eines Lehrsaalgebäudes, in den Neubau einer Wärmeversorgungsanlage und in Sporteinrichtungen. Zu den Neubauprojekten der vergangenen 15 Jahre zählen darüber hinaus das Sanitätszentrum, die Truppenküche oder die neue Sporthalle am Standort. Darüber hinaus wird die Operationszentrale des Kommandos erneuert. Dabei bleibt das Kommando während der Bauarbeiten voll arbeitsfähig. Weiterhin ist der Bau eines Funktionsgebäudes für Spezialoperationen geplant, die besonderer Standards bedürfen.

Die Ministerin wies schließlich auf die Wiedererrichtung des Ehrenhaines aus dem afghanischen Masar-i Scharif im Wald der Erinnerung in Schwielowsee hin. Ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns an die im Dienst verstorbenen und am Hindukusch gefallenen Soldatinnen und Soldaten sei selbstverständlich. Die Einweihung ist für den Volkstrauertag im kommenden Jahr, d.h. für den 13. November 2022, vorgesehen.

Im Eckpunkte-Papier vom 18. Mai dieses Jahres wird die Verantwortung des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr vor allem für die nationale Führung aller Einsätze und einsatzgleichen Verpflichtungen außerhalb Deutschlands nochmals unterstrichen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here