Was wurde gelernt?

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Hochwasser in Altenburg (Foto: MdI RLP)

In Katastrophen werden die Defizite der Gefahrenabwehr offengelegt und in der Öffentlichkeit breit diskutiert. So geschehen auch bei der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die mediale Berichterstattung setzt dabei häufig nur bei der Suche nach Verantwortlichen an. Dabei fallen die Erkenntnisse und Lehren aus der Katastrophe häufig unter den Tisch.

Um jedoch das Hilfeleistungssystem weiterzuentwickeln, führt Prof. Dr. Henning G. Goersch, Professor für nationalen und internationalen Bevölkerungsschutz an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften Berlin, eine Early Lessons Learned-Befragung durch. “In dieser wird versucht, wie es sich für eine neutrale Bestandsaufnahme gehört, sowohl Negatives als auch Positives zu erfassen und zu analysieren”, so Goersch. Er verspricht sich, durch diese empirische Untersuchung die Ergebnisse nüchterner betrachten zu können.

Die Umfrage richtet sich an Einsatzkräfte sowie Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die seit dem 12. Juli in den von der Flut betroffenen Gebieten tätig waren oder sind. Außerdem können sich auch ungebundene Spontanhelferinnen und -helfer sowie Betroffene, die aktiv zur Katastrophenbewältigung beigetragen haben, an der Early Lessons Learned-Befragung beteiligen.

Die Befragung findet sich hier.

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