Jungfernflug der norwegischen P-8A Poseidon

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Die erste norwegische P-8A Poseidon hebt ab zu ihrem Jungfernflug. (Foto: BS/Boeing)

(BS) Der erste norwegische Seefernaufklärer P-8A Poseidon absolvierte am 9. August seinen Jungfernflug. Während des zwei Stunden und 24 Minuten dauernden Fluges wurde eine maximale Flughöhe von 41.000 Fuß erreicht.

Der Erstflug läutet die nächste Phase des Produktionszyklus dieses Flugzeugs ein, da es nun in die Installations- und Checkout-Einrichtung verlegt wird. Hier finden die Installation der Missionssysteme sowie weitere Tests statt, bevor die endgültige Auslieferung an die Norwegian Defence Materiel Agency (NDMA) noch im Laufe dieses Jahres erfolgt.

Damit wird der aktuelle Zeitplan zur Auslieferung an Norwegen eingehalten. Insgesamt orderte Norwegen fünf P-8A Poseidon, welche die aktuelle Flotte von sechs P-3 Orions und drei DA-20 Jet Falcons ersetzen sollen. Norwegen ist eine von acht Nationen, die sich für die P-8A entschieden haben. Die weiteren sind die USA, Indien, Australien, Großbritannien, Korea, Neuseeland und Deutschland. Bis heute hat Boeing 136 P-8-Flugzeuge an die U.S. Navy, die Royal Australian Air Force, die indische Marine und die Royal Air Force Großbritanniens geliefert. Zu den großen Vorteilen des Flugzeugs zählt allerdings nicht die militärische, sondern die zivile Flotte. Die Trägermaschine ist unter anderem auch bei Ryanair in Nutzung.

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