30. Geburtstag der LSTE

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Die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) feierte sein 30-jähriges Bestehen. Hier zu sehen der Standort Eisenhüttenstadt. (Foto: BS/LSTE)

Die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz des Landes Brandenburg (LSTE) hat ihren 30. Geburtstag gefeiert. Zum Festakt trafen sich mehr als 150 Gäste am Standort Eisenhüttenstadt.

Die Landesfeuerwehrschule am Standort Eisenhüttenstadt wurde 1991 gegründet und wurde sieben Jahre später mit der Landesprüfstelle für Feuerwehrtechnik in Borkheide und dem Katastrophenschutzlager vereinigt. Daraus entstand die LSTE. Die LSTE ist auf mehrere Standorte aufgeteilt. In Eisenhüttenstadt finden auf zwölf Hektar Fläche mehrere Ausbildungseinrichtungen, wie eine Übungshalle, ein Bahnübungsgelände, ein Autobahnteilstück, ein Übungsturm sowie ein Brandübungshaus Platz. Am Standort Brokheide findet die technische Abnahme von Fahrzeugen des Brand- und Katastrophenschutzes sowie des Rettungsdienstes statt. Ebenso werden dort Gutachten erstellt. Das Katastrophenschutzlager ist in Beeskow angesiedelt. Dort werden diverse Geräte und Materialien für den Katastrophenfall oder Großschadenslagen vorgehalten. Momentan sind 109 Frauen und Männer an der LSTE tätig.

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gratulierte der LSTE: “Die LSTE ist seit 30 Jahren ein Garant dafür, dass unsere Feuerwehrleute in jeder Lage bestens gerüstet sind. Dafür der Dank der Landesregierung.”

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) kündigte an: “Die LSTE ist nicht nur eine zentrale Werkstatt, ein Materiallager und eine Bildungseinrichtung – sie ist Aktivposten im Kampf gegen Krisen und Katastrophen. Und diesen Aktivposten wollen wir weiter stärken: Aus diesem Grund arbeiten wir daran, einen zweiten dauerhaften Ausbildungsstandort neben Eisenhüttenstadt zu schaffen.”

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