Die Evakuierungsmission endet am 31. August

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"Mehrere Aliierte sprachen heute in der Diskussion die Notwendigkeit an, diese Frist zu verlängern, damit mehr Menschen ausreisen können", sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach der Verkündung des Abzugsdatum durch die USA. (Foto: BS/NATO)

(BS) Diesen Freitag sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, nach einer außergewöhnlichen Sitzung der NATO-Außenminister, bezüglich des möglichen Abzugs der Streitkräfte vom Flughafen Kabul: “Dieses Thema wurde auf der heutigen Sitzung erörtert, und mehrere Aliierte sprachen die Frage einer möglichen Verlängerung der Frist an. Um mehr Menschen herauszuholen. Die USA haben erklärt, dass die Frist am 31. August abläuft.”

Eines ist sicher: Keine andere Nation wird den Flughafen von den Amerikanern übernehmen. Auch Deutschland nicht. Abgesehen von den militärischen Fähigkeiten, die eventuell sogar vorhanden sein könnten, wäre wahrscheinlich kein einziger deutscher Politiker bereit, ein solches Mandat zu erteilen. Auch die gestrige Aussage des amerikanischen Präsidenten, dass es eventuell doch zu einer Verlägerung des U.S. Einsatzes am Flughafen Kabul kommen könne, ist kritisch zu sehen. Schließlich haben die Taliban in der Vergangenheit bewiesen, dass sie auf einmal zugesagten Daten bestehen. Wenn keine Luftverteidigungsbemühungen durch die Taliban stattfanden, dann ist das auch der Zusage eines festen Abzugdatums durch die USA zu verdanken. Das füngste Gefecht könnte eine direkte Warnung als Reaktion auf die Ankündigung des Präsidenten gewesen sein. Deutschland bleibt somit auch nur noch bis zum 31. August sicher Zeit, die eigenen Staatsbürger, afghanische Ortshelfer sowie die eigenen Kräfte auszufliegen.

Berichterstattung des Behörden Spiegel zur Evakuierungsmission:

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