Bundeswehr erhält Überwachungsballons

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Das "Fliegende Auge" soll die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Niger schützen. (Foto: BS/Rheinmetall)

Deutschland beschafft die Überwachungsballons “Fliegendes Auge”. Sensoren sind die Augen und Ohren der Soldaten in den Feldlagern. Je höher diese verbracht werden können, desto besser der Überblick. Israel und die USA hatten zur Installation von Sensoren vor Jahrzehnten erstmals Ballone eingesetzt. Auch Deutschland nutzte solche Ballons in Afghanistan.

Die Nachteile liegen in der geringen Härtung, Ballone lassen sich schließlich leicht abschießen. Dieser Nachteil kommt allerdings in wüstenähnlichem Gelände mit karger Vegetation kaum zum tragen, da die Aufklärung der Sensorik weit genug reicht, um die Trägersysteme zu schützen.

Der 21 Millionen Euro Auftrag ging an das Unternehmen Rheinmetall. “Die Einbindung der Sensoren des Ballons in das militärische Führungssystem erfolgt durch die Rheinmetall-Tochtergesellschaft Rheinmetall Canada”, beschreibt das Unternehmen. “Die Ballons können über lange Zeiträume in großer Höhe über dem zu schützenden Objekt schweben und mit ihren hochempfindlichen Sensoren gegnerische Objekte schon auf große Distanzen erkennen.”

Die Ballons sollen erstmals in Niger eingesetzt werden.

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