Klasse(n)häuser für Hamburg

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(Foto: BS/nora systems, Jan Kocovski)

Wegweisendes Modellprojekt für umweltgerechte Lernwelten mit hoher Aufenthaltsqualität

Ein Konzept, das bundesweit Schule machen könnte, ist in Hamburg gestartet: Mit modular vorgefertigten „Klassenhäusern“ reagiert die Freie Hansestadt auf die wachsenden Schülerzahlen und den damit einhergehenden Bedarf an Unterrichtsräumen. Die im Fertighausbau erprobte Modulbauweise verkürzt die Bauzeit erheblich, verringert witterungsbedingte Verzögerungen und reduziert die Beeinträchtigungen des Schulbetriebs. Zugleich wird eine verlässlich hohe Qualität der Innenausstattung mit langlebigen, strapazierfähigen und hochwertigen Materialien sichergestellt. Denn trotz der schnellen und kostengünstigen Realisierung sind die Klassenhäuser keine Zwischenlösung. Sie erfüllen die hohen Hamburger Schulbau-Standards, zu denen eine ganzheitliche Betrachtung im Sinne der Nachhaltigkeit gehört. Nicht nur ökologische und ökonomische, auch Gebäudenutzer-Aspekte sowie die Verwendung schadstoffarmer Baustoffe werden dabei berücksichtigt. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat die Standards mit dem DGNB-Siegel in Gold zertifiziert. Die Hamburger Klassenhäuser sollen mit einer geplanten Mindestlebensdauer von rund 50 Jahren als Lern- und Lebensraum mit hoher Aufenthaltsqualität zukünftige Generationen auf ihrem Bildungsweg begleiten. Beim Bodenbelag für die bis zum Frühjahr 2021 ausgeschriebenen 17 Modulbauten fiel die Entscheidung auf nora Kautschuk-Beläge.

Günstige Lebenszykluskosten durch beschichtungsfreie Reinigung

Zwar hat jeder Schulstandort spezifische architektonische und soziale Besonderheiten, dennoch überschneiden sich die grundsätzlichen Anforderungen an das Raumangebot. Benötigt werden in jedem Fall Unterrichtsräume, ansprechend gestaltete Differenzierungsflächen für die Gruppenarbeit sowie Sanitäranlagen. Diese Module werden standardmäßig in Fertigbauweise erstellt.  Die Fassaden können, ebenso wie die Anzahl der Räume und die Raumaufteilung, individuell angepasst werden. Durch die Planung mehrerer Projekte gleichzeitig entfällt die mühsame individuelle Ausschreibung und Auswahl von Gewerken. Der Bau des Prototyps, der Grundschule Eckerkoppel, dauerte nur 21 Wochen. Auch ihre Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit sprach für die Qualitätsprodukte aus Weinheim: Kautschukböden sind frei von PVC, Phthalat-Weichmachern sowie Halogenen und unterstützen eine gute Raumluftqualität.

Weitere Informationen unter www.nora.com.

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