Hessische Spezialeinheiten werden in die Bereitschaftspolizei integriert

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In Hessen werden die Spezialeinheiten künftig dem Bereitschaftspolizeipräsidium unterstellt. (Foto: BS/Andreas Trojak, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Künftig werden alle Spezialeinheiten der hessischen Polizei beim Bereitschaftspolizeipräsidium des Landes angesiedelt sein. Die Spezialeinsatzkommandos (SEKs) sollen dabei zwar an ihren bisherigen Standorten verbleiben, aber zu einem SEK Hessen zusammengeführt werden und organisatorisch im Bereitschaftspolizeipräsidium angesiedelt sein. Das haben die Mitglieder des Expertenstabes zur Neustrukturierung des SEK empfohlen.

In der Übergangsphase bis zur Umsetzung der Neuorganisation werde die neustrukturierte Einheit in Frankfurt am Main als SEK Süd zum Monatsende mit neuer Führungsstruktur und -kultur wieder im Einsatz sein, erläuterte Innenminister Peter Beuth (CDU). Außerdem soll die Bereitschaftspolizei in Zukunft zu einem zentralen Einsatzdienstleister der Polizei weiterentwickelt werden. Aus der Behörde soll ein erweitertes Einsatzpräsidium werden. Die Bereitschaftspolizei beheimatet bereits unter anderem die Einsatzeinheiten, die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten, die Polizeifliegerstaffel sowie die Wasserschutzpolizei, die hessenweit für alle Polizeipräsidien im Einsatz sind. Hinzukommen sollen neben dem SEK Hessen zwei Mobile Einsatzkommandos (MEKs) sowie die auf kommunikative Lagelösung spezialisierte Verhandlungsgruppe. Insbesondere für Ausbildung, Beschaffung, Training und Nachwuchsrekrutierung der hessischen Dieser Prozess soll bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Dem Expertenstab gehörten insgesamt 14 Personen an. Dazu gehörten unter anderem der Inspekteur der Landespolizei, Hans Knapp, der kommissarische Präsident des Landeskriminalamtes (LKA), Andreas Röhrig, der ebenfalls kommissarische Präsident der hessischen Polizeiakademie, Stefan Frutig, und der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill. Weitere Mitglieder waren der Präsident der Bereitschaftspolizei, Volker Pfeiffer, der Polizeipräsident Nordhessens, Konrad Stelzenbach, und der Integritätsbeauftragte Harald Schneider. Geleitet wurde das Gremium vum Polizeipräsidenten Westhessens, Stefan Müller.

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