Neue Polizei-Laufbahnverordnung für Berlin

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In Berlin wird in Kürze eine neue Polizei-Laufbahnverordnung in Kraft treten. (Foto: BS/Anne Garti, www.pixelio.de)

Der Berliner Senat hat eine neue Polizei-Laufbahnverordnung beschlossen. Die Vorlage dazu kam von Innensenator Andreas Geisel (SPD). Mithilfe der neuen Vorschrift soll das Laufbahnrecht für die Beamtinnen und Beamten des Polizeivollzugsdienstes insbesondere mit Blick auf neue Zugangswege und bessere Personalentwicklungsmöglichkeiten flexibilisiert und modernisiert werden.

Dazu wird unter anderem die Höchstaltersgrenze für die Einstellung in den mittleren und gehobenen Dienst auf das vollendete 36. Lebensjahr angehoben. Zugleich entfällt die Höchstaltersgrenze für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Außerdem wird die Höchstaltersgrenze für den Aufstieg in den höheren Dienst bis zum vollendeten 45. Lebensjahr angehoben und Erprobungszeiten für Aufstiegsbeamtinnen und -beamte in den gehobenen Dienst und in den höheren Dienst entfallen.

Des Weiteren wird der Zugang zum gehobenen Polizeivollzugsdienst auch für Menschen mit sonstiger geeigneter Hochschulbildung geöffnet. Das gilt für Fachkräfte, die zum Beispiel ein Informatik- oder ein IT-Sicherheitsstudium absolviert haben. Die Ausbildung der Bachelorabsolventinnen und -absolventen wird dabei nach dem Fachstudium als ein- bis zweijähriger Vorbereitungsdienst gestaltet, der mit einer Laufbahnprüfung abschließt. Darüber hinaus wird der Bewährungsaufstieg bis zu einem Amt der Besoldungsgruppe A 14 eingeführt, um die erhöhten Personalbedarfe im höheren Dienst decken zu können.

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