Weniger Stickstoffdioxid in Baden-Württemberg

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Seit Jahren wird viel für die Luftreinhaltung in Baden-Württemberg unternommen. Die positive Tendenz schlägt sich auch in den Messungen nieder. (Foto:wir_sind_klein, pixabay.com)

Die Luftqualität in Baden-Württemberg bessert sich. Während 2016 der Jahresmittelwert der Stickstoffdioxidbelastung an der Messstelle Stuttgart Am Neckartor bei 82 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) NO2 lag, wurden im ersten Halbjahr 2021 ein Halbjahreswert von 36 µg/m³ gemessen. Damit liegt die Stuttgarter Messstelle Am Neckartor, wie auch fast alle weiteren Messtellen im Land, unter dem Grenzwert für NO2 im Jahresmittel von 40 µg/m3 NO2. Mit 46 µg/m3 NOS wird lediglich an der Messstelle Ludwigsburg Schlossstraße der Grenzwert überschritten.

Dieses Ergebnis bestätige die Luftreinhaltepolitik der Regierung mit vielfältigen Maßnahmen Schadstoffe reduzieren, meint Verkehrsminister Winfried Hermann. “Wir sind auf einem guten Weg den Grenzwert für den NO2-Jahresmittelwert noch in diesem Jahr, spätestens aber nächstes Jahr im ganzen Land flächendeckend einzuhalten.” Zu den baden-württembergischen Maßnahmen gehören: Tempo 40, X1-Busse, Luftreinhalten, Filter und moderne schadstoffarme Fahrzeuge. Hinzu kommen ein genereller Ausbau des Fuß- und Radverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs, die Umwidmung von Verkehrsflächen bspw. in Form von Bus- oder Radspuren sowie Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Verkehrsverstetigung und grüne Umweltzonen.

Auch der Rückgang des Verkehrsaufkommens durch die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie habe zu den guten Werten geführt, ist sich Staatssekretärin Elke Zimmer sicher. Man müsse daher noch mehr Anreize schaffen das Auto stehen zu lassen, um diesen positiven Trend beizubehalten. “Wer das Auto stehen lässt, hilft Luft und Klima!” Denn für die Bürger im Ländle bedeutet eine geringere Belastung der Atemluft durch Stickstoffdioxid ein gesünderes Leben.

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