Mecklenburg-Vorpommern führt Drohnen bei der Kriminalpolizei ein

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Bei der Polizei Mecklenburg-Vorpommerns werden künftig auch Drohnen eingesetzt. (Foto: BS/Fabian Horst, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die sieben Kriminaldauerdienste der beiden Polizeipräsidien in Mecklenburg-Vorpommern werden ab sofort mit Drohnen ausgestattet. Sie erhalten jeweils ein Gerät mit Zubehör. Die Kosten pro Drohne betragen etwa 4.200 Euro.

42 Polizistinnen und Polizisten übernehmen dann neben ihrer jetzigen Arbeit auch die Aufgabe als Drohnenpilot. Dazu mussten sie sich einer speziellen Schulung unterziehen. Zuvor hatte das Landesbereitschaftspolizeiamt die Drohnen im Rahmen eines Pilotprojektes getestet. In Zukunft können nun Übersichtsaufnahmen von Brand- oder Tatorten sowie schweren Verkehrsunfällen schnell gefertigt werden. Auch bei der Spurensuche im unwegsamen Gelände sowie zur Fahndungsunterstützung in einem örtlich begrenzten Gebiet werden die Drohnen eingesetzt.

Innenminister Torsten Renz (CDU) erklärte dazu: “Drohnen sind für die Polizei eine wichtige und zukunftsweisende Technik. Unseren beständigen Weg der Modernisierung der Ausrüstung unserer Landespolizei setzen wir so weiter fort.” Das neue Einsatzmittel biete ein breites Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten und mache die Arbeit der Polizei an vielen Stellen einfacher. Außerdem helfe es bei der Aufklärung von Straftaten.

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