Vernetzte Behörden im Alltag

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: Im Krisenstab der Stadt Köln (Foto) wird ein organisationsübergreifendes Kommunikationssystem erprobt. (Foto: BS/Simon, stock.adobe.com)

(BS/Martin Piontek*) Lange Abstimmungswege, schlecht vernetzt – Deutsche Ämter haben den Ruf, die Digitalisierung verschlafen zu haben. Zu Unrecht? Mittlerweile sind ein Webauftritt und das Angebot, Unterlagen digital einzureichen, selbstverständlich. Wer aber einmal mit mehreren Behörden gleichzeitig zu tun hatte, stellt ernüchtert fest: Ein direkter Austausch ist kaum gegeben.

Auch aufgrund unterschiedlicher Kommunikationssysteme bleiben vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nur das Faxgerät oder E-Mails bei Fragen und Hilfegesuchen. Die Kölner Stadtverwaltung testet jetzt in ihrem Krisenstab ein organisationsübergreifendes Kommunikationssystem – ein Projekt, das Vorbildcharakter für die Vernetzung von Behörden in Deutschland haben könnte.

Was E-Mail und Telefon nicht leisten können, wird durch Messenger sinnvoll ergänzt. Das Problem: Alltäglich genutzte Apps wie WhatsApp sind für Behörden ungeeignet. Die Verknüpfung mit privaten Daten, strenge Sicherheitsanforderungen sowie fehlende Organisationsmöglichkeiten lassen den offiziellen Einsatz nicht zu. Die Anforderungen an den Messenger, mit dem die Stadt Köln in ihrem Krisenstab Polizei, Kliniken, Stadtverwaltung, Stadtwerke und weitere Organisationen verbinden möchte, waren dementsprechend hoch.

Am Ende entschied man sich für die Zusammenarbeit mit dem IT- und Datenschutzspezialisten stashcat. “Für die Stadt Köln stellt stashcat eine nutzerfreundliche Lösung durch den niederschwelligen Zugang dar, so sind für die Nutzer keine Schulungsaufwände nötig”, so Frank Büchner aus dem Kölner Amt für Informationsverarbeitung. Der Messenger ermögliche eine sichere Kommunikation und biete eine perfekte Plattform für den Krisenstab. “stashcat ist für die Verwaltung der Stadt Köln absolut wichtig und bietet uns eine datenschutzkonforme und sichere Lösung für die Arbeit”, lobt Büchner.

Komplexe Infrastruktur, einfache Lösung

Hinter stashcat stehen das gleichnamige Hannoveraner IT-Unternehmen sowie die Vision einer High-Secure-App made in Germany. Aktuell zählt der Messenger über 1,3 Millionen aktive Nutzer in Unternehmen, Behörden und Schulen, im Gesundheitswesen, bei Polizei und Bundeswehr – überall dort, wo der sichere Umgang mit vertraulichen Daten von besonderer Bedeutung ist. Dabei sind den Kunden nicht nur hohe Sicherheitsstandards, sondern auch einfache Usability wichtig.

Eine besondere Stärke von stashcat ist, dass der Messenger modernen Geschäfts- und Organisationsstrukturen gerecht wird. Mit Mobile-Device-Management, Einzel- und Gruppenkonversationen, umfassendem Rechte- und Rollenmanagement und Dateiablagen auch für Externe stehen alle Features zur Verfügung, um komplexe Infrastrukturen einfach abzubilden. Dabei werden einzelne Organisationen verbunden, ohne die Kommunikationsstrukturen zu vermischen. Jede Organisation erhält eine eigene Instanz. Zwischen den Instanzen kann mit einem Klick gewechselt werden. Das Ergebnis sind sauber getrennte Organisationskanäle ohne Informationsbrüche. Die Nutzung ist via App oder Browser möglich.

*Martin Piontek ist Head of Marketing bei stashcat.

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