Debit- und Kreditkartensystem auch an Ladesäulen

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Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sind noch nicht weit verbreitet. Wenn man dann doch eine findet, kann man sich nicht sicher sein welches Bezahlsystem einen erwartet. (BS, A. Krebs, pixabay.com)

Ab 2023 müssen laut Beschluss des Bundesrats öffentliche Ladesäulen Zahlungen mittels eines gängigen Debit- und Kreditkartensystems ermöglichen. Dies soll vor allem das Ad-hoc-Laden erleichtern und der so genannten Reichweiten-Angst begegnen.

Viele Verbände, darunter auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), haben sich für vereinfachte Bezahlsysteme für Ladesäulen ausgesprochen. Nur so ließe sich eine Infrastruktur schaffen, die Anreize bietet auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Mit der steigenden Bedeutung und Verbreitung von E-Autos gehe auch die Gefahr eines Standortnachteils für Regionen einher, die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Lademöglichkeiten nicht bieten können, warnt der DStGB. Für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur sei daher die Umsetzung des vom Bund auszuschreibenden Schnellladenetzes notwendig.

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