Neue Technologien deutlich akzeptierter

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Die Akzeptanz für moderne Technologie wie Videobeobachtung (Foto) hat hierzulande deutlich zugenommen. (Foto: BS/Peggy und Marco Lachmann-Anke, pixabay.com)

Die Corona-Pandemie hat auch die Erwartungen der Bürger an Technologie verändert. So wünschen sich immer mehr Menschen eine Veränderung der öffentlichen Sicherheit durch den Einsatz moderner Technologien. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die kürzlich präsentiert wurde.

Durch Wissenschaftler der Forschungseinrichtung Goldsmiths der Universität von London wurde untersucht, wie die globale Pandemie das Bewusstsein für den Einsatz zukunftsweisender Technologien bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten aber auch bei Privatunternehmen geschärft hat. Für die Untersuchung wurden 12.000 Bürger sowie 50 Vertreter von Sicherheitsbehörden befragt, darunter auch 1.000 Menschen aus Deutschland.

88 Prozent der Befragten weltweit und in Deutschland wünschen sich einen verstärkten Einsatz moderner Technologie im Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), heißt es in der Untersuchung, die auch von Motorola unterstützt wurde. Demnach sagen 71 Prozent zudem, dass zukunftsweisende Technologien wie Videokameras, Datenanalyse-Lösungen, Cyber-Sicherheit und Cloud-Lösungen erforderlich sind, um den Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen. In Deutschland sind es 61 Prozent. 70 Prozent wünschen sich, dass Einsatzkräfte mit Hilfe neuer Technologien in der Lage sind, Risiken und kritische Lagen vorherzusagen. In der Bundesrepublik plädieren 65 Prozent dafür. Außerdem geben 75 Prozent der Befragten an, dass sie BOS bei der Verwendung ihrer persönlichen Daten vertrauen, wenn sie wissen, wie diese genutzt werden. In Deutschland sind es 71 Prozent.

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