Kooperationsvereinbarung grenzüberschreitend erweitert

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Die deutsch-tschechische Zusammenarbeit im Polizeibereich wird ausgebaut. (Foto: BS/Stephanie Hofschlaeger, www.pixelio.de)

Künftig wird auch die tschechische Polizei in die Arbeit des Fahndungs- und Kompetenzzentrums (FKZ) Vogtland eingebunden sein. Dazu wird die bestehende Kooperationsvereinbarung der Einrichtung ergänzt.

Das FKZ Vogtland wurde am 1. August 2019 gegründet und koordiniert die länder- und behördenübergreifende Zusammenarbeit im Bereich des Polizeipräsidiums Oberfranken, der Bundespolizeidirektion Pirna und der Polizeidirektion Zwickau. Künftig wird auf tschechischer Seite auch die Bezirkspolizeidirektion Karlovy Vary beteiligt sein. Der gemeinsame Fahndungsraum erstreckt sich von Selb über Hof und Zwickau, bis nach Limbach-Oberfrohna.

Im Rahmen des FKZ finden ein regelmäßiger Informationsaustausch, regelmäßige Treffen im Rahmen geplanter Fahndungseinsätze sowie gegenseitige Hospitationen statt. Außerdem gibt es gemeinsame Fortbildungen. Der Präsident der Polizeidirektion Zwickau, Lutz Rodig, kann sich auch eine Einbindung der tschechischen Seite im FKZ Ostsachsen und im FKZ Mittelsachsen vorstellen.

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