Clusters4Future nehmen Arbeit auf

0
301
Die Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung hat mit "Clusters4Future" ein Flaggschiff geschaffen, mit dem ein wichtiger Beitrag zum Technologie- und Wissenstransfer geleistet werden soll. Ziel soll es sein, dass sowohl soziale als auch technologische Innovationen praktisch in den Alltag der Bürger/-innen integriert werden können. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

2019 wurde die Zukunftscluster-Initiative als themenoffener Wettbewerb für die Hightech-Strategie 2025 ausgerufen. Nun sollen die ersten sieben Innovationsnetzwerke an den Start gehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFB) will damit regionale Digitallabs zur Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers unterstützen.

Im Frühjahr dieses Jahrs wurden die ersten Zukunftscluster nach einer halbjährigen Konzeptionsphase für den Wettbewerb “Clusters4Future” ausgewählt. Nun erfolgt die Umsetzung der Strategien.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) ist zufrieden mit dem bisherigen Prozess: “Ein Innovationsland wie Deutschland lebt vom schnellen und effizienten Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit den sieben Zukunftsclustern packen wir besonders vielversprechende Themen frühzeitig und mutig an und bringen Sie von der Forschung in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Anwendung – sei es im Bereich Künstlicher Intelligenz, Mobilität und Energie oder personalisierter Medizin.”

Besonders betonte Karliczek die Synergie zwischen Spitzenforschung und Erfindergeist. Sie seien mehr als die bloße Summe von Einzellösungen und sorgen dafür, dass damit die regionalen Innovationslabs von morgen geschaffen werden. Ziel soll es sein, Deutschland zukünftig zum Innovationstreiber zu manifestieren, erklärte die CDU-Politikerin.

Insgesamt wird es drei Umsetzungsphasen der Projekte geben, welche über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt werden sollen. Schlussendlich sollen die einzelnen Zukunftscluster bewertet werden und im Falle einer positiven Evaluierung eine Förderdauer von bis zu neun Jahren erhalten. Schon allein für die erste Umsetzungsphase stellt der Bund Fördermittel von rund 100 Millionen Euro für über 260 (Teil-)Konzepte zur Verfügung. Etwa 14 Millionen Euro sind spezifisch für die Umsetzung innovationsbegleitender Projekte wie etwa “Open-Innovation”-Ansätze und konkrete Angebote für Gründer/-innen sowie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) veranschlagt.

Eine zweite Wettbewerbsrunde startete im Mai dieses Jahrs. Die finale Auswahl der Zukunftscluster von Runde zwei soll dann im Juli 2022 erfolgen. Das gesamte Clusters4Future Projekt wird mit einem Budget von bis zu 450 Millionen Euro finanziert. Die Entscheidung, ob weitere Wettbewerbsrunden durchgeführt werden sollen, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here