Renommierte Experten als Hochschullehrer

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Prof. Dr. Christian Webersik und Dr. Dominic Gißler sind renommierte Experten aus dem Bevölkerungsschutz und übernehmen zum neuen Semester die neu eingerichtete Professur für Management in der Gefahrenabwehr sowie die Aufgaben des Professors für nationalen und internationalen Bevölkerungsschutz. (Fotos: privat)

Klimawandel und Coronapandemie verstärken den Fokus auf Themen der humanitären Hilfe und des Bevölkerungsschutzes. Die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin reagiert auf das gesteigerte Interesse und organisatorisch wie personell.

Im nächsten Jahr startet zum Wintersemester das bundesweit erste Masterprogramm Management in der Gefahrenabwehr M.Sc., für das sich Interessierte bereits bewerben können. Bereits in diesem Jahr startet der mehrzügige berufsbegleitende Bachelorstudiengang Management in der Gefahrenabwehr B.Sc.

Zum Wintersemester dieses Jahrs wird zudem der Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz und Gefahrenabwehr ausgebaut. Prof. Dr. Christian Webersik und Dr. Dominic Gißler sind renommierte Experten aus dem Bevölkerungsschutz und übernehmen zum neuen Semester die neu eingerichtete Professur für Management in der Gefahrenabwehr sowie die Aufgaben des Professors für nationalen und internationalen Bevölkerungsschutz. “Der gesellschaftliche Bedarf an akademisch wie praktisch fundierter Kompetenzen im Bereich Gefahrenabwehr, die sich auf technische, natur- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse stützen, ist riesig. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Prof. Dr. Christian Webersik und Dr. Dominic Gißler zwei außerordentlich qualifizierte und ambitionierte Experten für unsere Hochschule gewinnen konnten,” freut sich Prof. Dr. Andreas Bock, Vizepräsident für Studium und Lehre über die beiden neuen Hochschullehrer. Diese brächten nicht nur langjährige praktische Erfahrung im Bevölkerungsschutz im In- und Ausland mit, sondern hätten auch mit ihren bemerkenswerten, innovativen Forschungsvorhaben überzeugt, erklärt er.

Webersik engagiert sich im Bereich des integrierten Multi-Gefahren-Risikomanagements und der Freiwilligenarbeit zur Erhöhung sozialer Resilienz im Klimawandel und hat im internationalen Krisenmanagement in Deutschland, Europa und Afrika gearbeitet und war u.a. am Aufbau einer zivilen Kriseninformationsstelle im Kosovo beteiligt, die das Militär und humanitären Akteure zusammenbrachte. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Wandlungsprozessen wie dem Klimawandel und deren gesellschaftlichen Folgen, den Aufgaben des Bevölkerungsschutzes mit Blick auf kritische Infrastrukturen, kriegerische Auseinandersetzungen und Pandemien sowie der Risikowahrnehmung und Katastrophendiplomatie. Er leitet zudem diverse Forschungsvorhaben zum Einsatz von Technologie in Krisenmanagement.

Gißler engagiert sich als ehrenamtlicher Experte für Stabsarbeit in der freiwilligen Feuerwehr und war unter anderem im Krisenmanagement einer internationalen Luftfahrtgesellschaft, in der Konzernsicherheit einer Großbank und im Arbeitsschutz tätig. Er leitet ein anwendungsorientiertes Forschungsprojekt zur Einsatzführung, hat eine universale Einsatzführungstheorie veröffentlicht und ist Initiator und Co-Ausrichter einer Workshopreihe zum Thema Stabsarbeit der Zukunft an der Bergischen Universität Wuppertal mit Praxisexpert/-innen und Wissenschaftler/-innen aus Feuerwehr, Polizei, Verwaltung, Militär sowie von KRITIS- und großen Wirtschaftsunternehmen aus der DACH-Region. Die Leistungsfähigkeit von Führungssystemen in Gefahrenabwehr und Krisenmanagement stellt seinen Forschungsschwerpunkt dar.

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