Kramp-Karrenbauer legt Bundestagsmandat nieder

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(Foto: Sebastian Wilke/Bundeswehr)

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gehört nicht mehr dem aktuellen Bundestag an.

“Die #CDU muss sich für die Zukunft gut aufstellen. @peteraltmaier und ich wollen dazu beitragen, indem wir auf unsere Mandate im Bundestag verzichten, damit @NadineSchoen & @uhl_markus sich weiter für die Zukunft unserer CDU und für unser #Saarland einsetzen können. #wegenmorgen”, twitterte die Ministerin am Samstag.

Nadine Schön (38) und Markus Uhl (41) waren aufgrund des schlechten CDU-Ergebnisses nicht über die Landesliste des Saarlands in den Bundestag eingezogen. Da Schön bereits seit 2009 und Uhl seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages sind, scheint der Rückzug weniger einer Erneuerung der CDU zu dienen, als vielmehr eine Reaktion auf das verheerende Wahlergebnis zu sein. Sowohl Kramp-Karrenbauer (59) als auch Altmaier (63) sehen ihre Zukunft anscheinend nicht als Oppositionspolitiker. Im Falle von Jamaika kommt hingegen zum Tragen, dass Minister nicht Mitglieder des Bundestages sein müssen.

Bis zur Bildung einer neuen Regierung bleiben Kramp-Karrenbauer und Altmaier im Amt.

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