Nationales Koordinierungszentrum für Cyber-Sicherheit geht an den Start

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In Zukunft soll mit dem Europäischen Kompetenzzentrum in Budapest die Koordination aller Cyber-Sicherheits-Institutionen der EU-Länder koordiniert werden. Mit dem NKCS nimmt nun einer der ersten nationalen Agenturen ihre Arbeit auf. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

Das deutsche Nationale Koordinierungszentrum für Cyber-Sicherheit in Industrie, Technologie und Forschung (NKCS) hat seine Arbeit aufgenommen. Das NKCS wird dabei als gemeinsame Kooperationsplattform mit dem Schwerpunkt für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingerichtet. Die beteiligten Bundesministerien sind das Bundesministerium des Innern, für Arbeit und Heimat (BMI), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMBW) sowie das Bundesministerium der Verteidigung. (BMVg).

Ziel des NKCS soll es sein, eine Informationsplattform für Interessierte zu schaffen, die Vernetzung innerhalb der Cyber-Sicherheits-Community zu etablieren und Beratungsangebote zu Cyber-Sicherheits-relevanten Themen zu schaffen.

Des Weiteren soll durch die Schaffung des NKCS ein Beitrag zur Stärkung der Cyber-Sicherheit der Europäischen Union (EU) geleistet werden. Damit soll auch sichergestellt werden, dass die EU wettbewerbsfähige Cyber-Sicherheits-Programme entwickeln und anbieten kann. Dabei stehen auch die EU-Förderprogramme “Horizont Europa” und “Digitales Europa” im Mittelpunkt.

Der Präsident des BSI, Arne Schönbohm unterstützt die leitende Rolle des BSI für das NKCS: “Ich bin stolz, dass das BSI die zentrale Funktion im NKCS übernimmt. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir die nationale Anlaufstelle für Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft sein, um Innovationen aus Deutschland in Cybersicherheit und Produktentwicklung zu fördern. Damit leistet Deutschland einen wesentlichen Beitrag für digitale Souveränität, innovative Ideen und wettbewerbsfähige Produkte made in Europe.”

Nicht nur Deutschland besitzt in Europa ein eigenes Cyber-Koordinierungszentrum. Auch alle anderen EU-Mitgliedsstaaten sollen sukzessive dafür Institutionen schaffen. Das europäische Kompetenzzentrum in Bukarest soll im Folgenden den weiteren Aufbau des europaweiten Netzwerks koordinieren.

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