BOS-Digitalfunk knackt Marke

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Im BOS-Digitalfunknetz sind inzwischen mehr als eine Million Nutzerinnen und Nutzer registriert. (Foto: BS/BDBOS)

Im Netz des Digitalfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Digitalfunk) sind inzwischen mehr als eine Million Teilnehmerinnen und Teilnehmer registriert. Über 500.000 Nutzerinnen und Nutzer pro Monat verwendeten den BOS-Digitalfunk jeden Tag aktiv für die einsatzkritische Kommunikation, war aus der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) zu hören.

Mit dem BOS-Digitalfunk verfügen die Einsatzkräfte von Polizeien, Feuerwehren, Rettungskräften sowie Katastrophenschutzbehörden in Bund und Ländern sowie Teile der Bundeswehr über ein gemeinsames, leistungsstarkes und hochsicheres Kommunikationsmittel. Das Funknetz ermöglicht eine bundesweite und organisationsübergreifende Verständigung und vereinfacht dadurch die Durchführung von Einsätzen. Bei Großschadenslagen, wie etwa jüngst im Zusammenhang mit den Hochwässern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, gab es aber temporär Probleme. Gleichwohl ist die Abdeckung des Netzes mit 99,2 Prozent des Bundesgebietes äußerst hoch.

2007 startete der Probebetrieb für den BOS-Digitalfunk BOS. 2011 ging der erste Netzabschnitt in den erweiterten Probebetrieb. Bereits im Folgejahr funkte in Hamburg die erste Landespolizei flächendeckend digital. Mit der Integration des letzten Netzabschnittes 2016 war der BOS-Digitalfunk schließlich bundesweit im Wirkbetrieb.

Seit der Errichtung des ersten Netzabschnitts wächst das BOS-Digitalfunknetz kontinuierlich. Versorgt werden die Teilnehmer von mittlerweile mehr als 4.800 Basisstationen. Das Netz wird ständig an die technologischen Entwicklungen angepasst. Im Zuge der Netzmodernisierung wird der BOS-Digitalfunk auf den IP-Standard migriert.

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