„Cybersicherheit braucht keine Einzelkämpfer“

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Das Projekt "CyberWuP" der Hochschule Aalen solle kleine und mittlere Unternehmen vor Cyberangriffen schützen. (Foto: Foto:BS/geralt, pixabay.com)

Mit knapp 300.000 Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg das Projekt „CyberWuP“ der Hochschule Aalen als Teil der Digitalisierungsstrategie digital@bw. „CyberWuP“ soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen vor Cyberangriffen schützen.

Das Ministerium des Innern, Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg gab bekannt, dass es das Projekt „CyberWuP“ der Hochschule Aalen mit 292.000 Euro fördern wird. Der Projektname steht für Cybersicherheit, Wirtschaftsschutz und Prävention unter dem Leitbild „Wissen transferieren – Strukturen implementieren – Sicherheit etablieren.“

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind sehr von Cyberangriffen bedroht, da diese immer wieder digital voranschreiten, jedoch oftmals die Gefahren unterschätzen. „Mit diesem Projekt zeigen wir wieder einmal die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft im Land mit dem gemeinsamen Ziel, durch Präventionsmaßnahmen Cyberangriffe auf unsere Unternehmen zu verhindern. Cybersicherheit braucht keine Einzelkämpfer“, erklärt Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie, anlässlich der Übergabe des Förderbescheids.

„CyberWuP“ ist auf zwei Jahre angesetzt und verfolgt das Ziel, einen an den Bedürfnissen von KMU ausgerichteten Maßnahmenkatalog zur Prävention gegen Cyberangriffe, Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung zu entwickeln. Ähnliche Hilfe Angebote wurden vom Digitalministerium schon 2018 eingeführt. Die Cyberwehr arbeitet mit Dienstleistern zusammen, die bei Bedarf vermittelt werden, die operative Arbeit erfolgt nicht aus der Verwaltung heraus. Die Cyberwehr ist im Kern ein 8-köpfiges Team wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe, welches die Unternehmen im Falle eines Cyberangriffes unterstützt.

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