Energiewende und -versorgung in NRW

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Nordrhein-Westfalen sucht nach sicherer, bezahlbarer und klimaverträglicher Energieversorgung, um als Industrieland bestehen zu bleiben. Noch sind alternative Energiequellen rar gesät – man hofft daher auf eine echte Aufbruchsstimmung seitens der neuen Bundesregierung. (BS, Sebastian Ganso, pixabay.com)

Nordrhein-Westfalen will Energie- und Industrieland bleiben und gleichzeitig seinen Beitrag zur Energiewende leisten. Industrie, Energiewirtschaft, kommunale Spitzenverbände, Gewerkschaften und Verbände tauschten sich auf dem vierten Energiegipfel NRW über mögliche Schwerpunkte der Energieversorgungsstrategie NRW aus.

Um bis 2045 klimaneutral zu werden, brauche das Industrieland Nordrhein-Westfalen einen neuen Fahrplan für eine sichere, bezahlbare und klimaverträgliche Energieversorgung – darin waren sich alle Beteiligten des vierten Energiegipfel NRW einig. “Um mit ambitionierten und zukunftsgerichteten Umsetzungsschritten unsere Ziele zu erreichen und die großen Chancen der Energiewende für Nordrhein-Westfalen zu nutzen,” so Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, wolle die Landesregierung die Energieversorgungsstrategie NRW bis Ende 2021 fortschreiben.

Damit gingen laut Pinkwart auch Forderungen an die neue Bundesregierung einher: “Wir erwarten von einer neuen Bundesregierung, dass sie die Anforderungen an ein zukunftsfähiges Energiesystem konkret umsetzt, um die Versorgungssicherheit zu erhalten und das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.” Er ergänzt, man habe in Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland die ambitionierten Ziele des Bundes übernommen, das Klimaschutzgesetz NRW novelliert und arbeite an einer ganzheitlichen Strategie für einen beschleunigten Umbau des Energiesystems. “Nordrhein-Westfalen will Vorreiter bei der Umsetzung werden. Dazu brauchen wir eine gemeinsame Grundlage und echte Aufbruchsstimmung.”

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