Länderübergreifende Zusammenarbeit in der Polizeiausbildung

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Niedersachsen und Bremen kooperieren künftig sehr eng bei der Ausbildung von Polizeibeamtinnen und -beamten für den gehobenen Dienst. Foto: BS/Anne Garti, www.pixelio.de)

Künftig werden pro Jahrgang auch 25 bremische Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter ihr Bachelorstudium an der Polizeiakademie Niedersachsen absolvieren. Grundlage dafür ist ein Kooperationsvertrag zwischen Niedersachsen und Bremen.

Dieser wurde jüngst von den Innenministern beziehungsweise -senatoren beider Bundesländer, Boris Pistorius und Ulrich Mäurer (beide SPD), unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt zunächst für die Jahrgänge, die in diesem und dem kommenden Jahr ihr Studium beginnen. Pistorius sagte dazu: “Kooperationen über Landesgrenzen hinweg sind gerade im Bereich der Polizei ein besonderes Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung und des Vertrauens. Ich freue mich sehr, dass wir die bremischen Kolleginnen und Kollegen hier in der Polizeiakademie Niedersachsen begrüßen und die Polizei Bremen unterstützen können.”

Und Mäurer ergänzte: “Die Bremer Polizeikommissaranwärterinnen und –anwärter haben das Privileg, gleich zwei schöne, sehr lebendige Städte intensiv während Ihrer Ausbildung und dem späteren Berufsstart kennen zu lernen.” Man sei sehr froh, dass Niedersachsen dem Land Bremen die Möglichkeit zur Ausbildung weiterer Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter eröffnet und sich dabei so offen und flexibel gezeigt habe. “Unsere eigenen Ausbildungskapazitäten sind bei den dringend benötigten großen Jahrgängen inzwischen an ihre Grenzen gestoßen”, räumte der Ressortchef ein.

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