Schutzprojekt in Baden-Württemberg gefördert

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In Baden-Württemberg wird ein Präventionsprojekt gegen Cyber-Kriminalität finanziell gefördert. (Foto: BS/Richard Patterson, CC BY 2.0, www.flickr.com)

In Baden-Württemberg hat ein Projekt zum Schutz vor Cyber-Attacken eine finanzielle Förderung des Innenministeriums erhalten. Das Programm “CyberWuP” steht für Cyber-Sicherheit, Wirtschaftsschutz und Prävention unter dem Leitbild “Wissen transferieren – Strukturen implementieren – Sicherheit etablieren”.

Es wurde von der Hochschule Aalen entwickelt und hat seinen Fokus auf kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Projektverantwortlichen haben als Teil der Digitalisierungsstrategie digital@bw nun eine Förderung in Höhe von 292.000 Euro erhalten. Stefan Krebs, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie erklärte dazu: “In unserer immer digitaleren Welt müssen wir sicherheitstechnisch nachziehen, um die Chancen der Digitalisierung voll nutzen zu können. Mit diesem Projekt zeigen wir wieder einmal die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft im Land mit dem gemeinsamen Ziel, durch Präventionsmaßnahmen Cyber-Angriffe auf unsere Unternehmen zu verhindern.” Cyber-Sicherheit brauche keine Einzelkämpfer, führte Krebs weiter aus.

Und Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, betonte: “Das Projekt “CyberWuP” schafft Möglichkeiten für KMU, die Integrität und Privatsphäre ihrer Daten zu schützen, sich sicher im Netz zu bewegen und gleichzeitig digital für die Zukunft aufzustellen. Die verschiedenen Akteure ermöglichen dabei vielfältige Perspektiven, wodurch praktikable Lösungen für KMU entwickelt werden können.”

“Mit dem Projekt verfolgen wir das Ziel, einen an den Bedürfnissen von KMU ausgerichteten Maßnahmenkatalog zur Prävention gegen Cyber-Angriffe, Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung zu entwickeln. Begleitend dazu sollen auch Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen konzeptioniert werden. So möchten wir den KMU in Baden-Württemberg helfen, sich zukünftig besser zu schützen”, ergänzte der Projektleiter Prof. Dr. Christoph Karg.

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