Karte zu Starkregengefahren veröffentlicht

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Für die Anpassung an Starkregenereignissen braucht es eine gute Datengrundlage. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) will hier eine Lücke schließen. (Foto: BS/Markus Distelrath, pixabay.com)

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat eine interaktive Karte mit Hinweisen zu Starkregengefahren für das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. NRW ist die erste Teilregion im Projekt “Hinweiskarte Starkregengefahren”.

Für die Erstellung der Karte und der Simulation der Gefahrenstellen durch Starkregen wurden vor allem die Geodaten des Landes, dabei im besonderen Maße das hochaufgelöste, digitale Geländemodell, und die Informationen des amtlichen Liegenschaftskatasters genutzt. Zudem flossen die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus der Koordinierten Starkniederschlagsregionalisierung und -auswertung (KOSTRA) ein. Die Gefahrenkarte ist im Geoportal des BKG abrufbar. Ein Download der Karte soll zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.

“Deutschland braucht eine einheitliche Karte für ganz Deutschland, an der abzulesen ist, welche Folgen Starkregen haben kann. Die Hochwasserkatastrophe im Juli hat das einmal mehr deutlich gemacht”, erklärte Professor Paul Becker, Präsident des BKG, zur Veröffentlichung der Kartenmaterials.

Diese Karte soll auch in das Fachinformationssystem (FIS) Klimaanpassung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) integriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In der FIS Klimaanpassung werden die Informationen zu den Folgen des Klimawandels und die Anpassungsmöglichkeiten in NRW zusammengefasst und aufbereitet.

“Diese Karte ist ein wichtiges Instrument, um durch Starkregen gefährdete Kommunen leichter identifizieren und auf besondere Gefahrenbereiche innerhalb der Kommunen hinweisen zu können. Sie ist ein wichtiges Plus und ergänzt die detaillierteren, kommunalen Starkregengefahrenkarten. Diese fördern wir seitens des Landes über die Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement und unterstützen damit zusätzlich die Kommunen”, betonte Ursula Heinen-Esser (CDU), nordrhein-westfälische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz.

Die Hinweiskarte zu den Starkregengefahren in NRW findet sich hier.

Das FIS Klimaanpassung findet sich hier.

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