Sole statt Streusalz

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Mit der kalten Jahreszeit kommen Schnee und Glätte. In welchem Umfang lässt sich noch nicht abschätzen, die Straßenmeistereien der Länder und Kommunen bereiten sich jedoch vor, so gut es geht. (BS/David Mark, pixabay.com)

“So viel Salz wie nötig und so wenig wie möglich,” erklärt der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann die Devise für das vorbeugende Streuen im Winterdienst. Zugleich wird an Autofahrerinnen und Autofahrer appelliert ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen anzupassen.

Auf dem über 26.000 Kilometer langen Netz der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen werden die Straßenmeistereien ihren Winterdienst beginnen, sobald die Wetterdienste erste Nachtfröste und Schneefälle voraussagen. In Vorbereitung auf den anstehenden Winter wurden die Salzhallen und Silos aufgefüllt und die Räumfahrzeuge mit Streugeräten und Schneepflügen ausgestattet, berichtet Herrmann. Um den Salzverbrauch zu reduzieren, würden vermehrt Solestreuer eingesetzt, führt er aus. Die Sole (flüssige Salzlösung) verbleibe deutlich länger auf den Fahrbahnen und wirke länger als das üblicherweise eingesetzte angefeuchtete Streusalz.

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