Innovationsakteur für die Bundeswehr

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Benjamin Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung, Behörden Spiegel, Prof. Dr. Merith Niehuss, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, und Prof. Dr. Rafaela Kraus, Vizepräsidentin für Entrepreneurship & den Hochschulbereich für Angewandte Wissenschaften der Universität der Bundeswehr München. (Foto: BS/D. Frank)

“Wir sind zunehmend ein Innovationsakteur für die Bundeswehr”, hob Prof. Dr. Rafaela Kraus, Vizepräsidentin für Entrepreneurship & den Hochschulbereich für Angewandte Wissenschaften der Universität der Bundeswehr München, beim heutigen Defence Innovation Pitch Days hervor. Die Universität der Bundeswehr könne aufgrund ihres besonderen Fokus den Studenten und dem Staat viel bieten.

“Wir sind die einzige Universität – neben der HSU in Hamburg – die vom Bund getragen wird”, sagte Dr. Kraus. Die Studierenden seien allerdings nicht alles Soldatinnen oder Soldaten, sondern eine wachsende Zahl käme aus dem zivilen Bereich. “Bei uns gibt es durchaus Betreuungsrelationen von unter zwanzig Studierenden auf eine Professur”, beschrieb Dr. Kraus die besonderen Pluspunkte. “Wir haben aktuell 3.500 Studierende, Tendenz steigend, auch im Bereich der zivilen Studierenden.”

Die Universität der Bundeswehr München lege einen besonderen Fokus darauf, neben der Grundlagenforschung vermehrt die praktische Ausrichtung bzw. die Ausgründung von auf dem Universitätsgelände geborenen Ideen in Start Ups zu fördern. “Wir können den Start Ups den Kontakt in die Verwaltung bieten”, sagte Dr. Kraus. Ihr Bereich Entrepreneurship sei allein zu diesem Zweck etabliert worden, um einerseits den jungen Ideengeber:innen eine Ansprechstelle zu bieten und andererseits Defizite der Bundeswehr in die Wissenschaft zu tragen, um dort Lösungsideen zu entwickeln. “Und wir hoffen, dass viele wissenschaftliche Mitarbeitenden ihre Ideen in die Tat umsetzen und auf die Straße bringen.”

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