ITDZ Berlin gewinnt „Berliner Verwaltungspreis 2021“

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In Zukunft sollen Berliner Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse digital erhalten können. Experten erhoffen sich dadurch mehr Sicherheit und geringere Kosten. (Foto:BS/Tim Reckmann, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Mit dem verwaltungsübergreifenden Projekt „Blockchain-basierte, digitale Schulzeugnisse für das Land Berlin“ landet der IT-Landesdienstleister zusammen mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jungend und Familie (SenBJF) und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWEB) den 1. Platz des „Berliner Verwaltungspreis 2021“.

Schon bald sollen viele Berliner Schülerinnen und Schüler digitale Schulzeugnisse erhalten können. Diese Art der Dokumentarisierung bring laut Dr. Matti Große, Innovationsmanager und Projektleiter beim ITDZ Berlin, viele Vorteile mit sich. So wären die Zeugnisse zum Beispiel fälschungssicher und stünden den Schülerinnen und Schülern digital jederzeit zur Verfügung.

Die Zeugnisse werden bereits im digitalen Raum auf deren Ursprung und Integrität überprüft. Eine Beglaubigung des Dokuments ist somit nicht mehr notwendig. Auch die Archivierung in Papierform fällt weg, welches Kosten und Zeit spart. Somit können in Berlin zukünftig rund 50.000 Abschlusszeugnisse ausgegeben werden.

Kay Hansen, Leiter des Projekts eGovernment@School hebt die Vorteile der digitalen Nachweise nochmals hervor. In digitaler Form seien die Dokumente vor Verlust besser geschützt, schneller verfügbar und bei Bewerbungsprozessen unabdingbar. „Wir haben mit SenWEB und dem ITDZ Berlin von Anfang an sehr intensiv und agil zusammengearbeitet – auch unser Teamwork wird durch den Verwaltungspreis gewürdigt“, lobte Hansen die Zusammenarbeit der einzelnen Partner.

Die Digitalisierung von Zeugnissen sei jedoch nur der Anfang. Marc Böttcher, Vorstand ITDZ Berlin, ist sich sicher, dass die Blockchain-Technologie ein zentraler Baustein bei der sicheren Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen und Bürgerservices sei. „Aufgrund ihrer Fähigkeiten ist diese Technologie auch für weitere Anwendungsfälle in der Berliner Verwaltung einsetzbar und skalierungsfähig“, so Böttcher.

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