Zehn Millionen Euro für kommunale Waldbestände

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Unsere Wälder leiden unter den klimatischen Veränderungen, Schädlingsbefall und Wetterextremen. Für unsere Naherholung, die Bindung von CO2, sowie als Baustoff und zum Schutz vor Bodenerosionen sind sie jedoch unersetzlich! (BS, Valiphotos, pixabay.com)

Nordrhein-Westfalen unterstützt kommunale Waldbestände mit zehn Millionen Euro. Mit dem Geld können 290 kommunale Antragsteller Waldschäden beseitigt und Wälder klimafester machen.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, erklärt: “Die Städte und Gemeinden als Waldbesitzer leisten einen außerordentlichen Beitrag, indem sie ihre Wälder als Schutz- und Erholungsraum und als Wirtschaftsfaktor erhalten und pflegen. Wegen dieser besonders großen Verpflichtung unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung die Wiederherstellung der kommunalen Wälder mit zehn Millionen Euro an zusätzlichen Hilfen.” Bei der Verteilung der finanziellen Hilfen sollen die Größe der kommunalen Waldflächen und die Belastung aufgrund von Kalamitäten berücksichtigt werden, meinte sie weiter.

Die zehn Millionen Euro sind eine Ergänzung zu den bereits bestehenden umfangreichen Förderangeboten des Landes NRW für die Schadensbewältigung und Wiederbewaldung, welche allein 2021 mehr als 75 Millionen Euro betrugen. Auch 2022 sollen über eine neue Klima- und Forstpauschale im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes die kommunalen Waldbesitzer zusätzlich unterstützt werden. “Neben der unbürokratischen Unterstützung ist es uns ebenfalls wichtig, dass die Zuschüsse dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden,” erläutert Scharrenbach.

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