Deutsch-Niederländische Zusammenarbeit beim Projekt Luftlandeplattformen

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Für Deutschland unterzeichneten Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Nationaler Rüstungsdirektor und Generalleutnant Alfons Mais, Inspekteur des Heeres, für die Niederlande Generalleutnant Martin Wijnen, Kommandeur der Royal Netherlands Army und Vizeadmiral Arie Jan de Waard, Nationaler Rüstungsdirektor (von links nach rechts) den Letter of Intent. (Foto: Behörden Spiegel/Boris Trenkel)

Heute unterzeichneten Vertreter der Verteidigungsministerien sowie die Heeresinspekteure aus Deutschland und den Niederlanden während der Berliner Sicherheitskonferenz einen Letter of Intent zur gemeinsamen Beschaffung von Luftlandefahrzeugen. Hierdurch wird das bereits bestehende Abkommen „Defence Material Cooperation“ um ein zusätzliches Programm erweitert. Deutschland plant mit dem Projekt “Luftlandeplattformen” die Neubeschaffung aller luftlandefähigen Plattformen. Es sollen die verschiedenen Einsatzsysteme – sowohl Ketten- als auch Radfahrzeuge – umfasst sein.

Der nun unterzeichnete Letter of Intent bietet die Grundlage einer gemeinsamen Entwicklung und Beschaffung von identischen Fahrzeugen in unterschiedlichen Varianten im Projekt „Einsatzsystem Luftlandeplattform“. Durch diese Kooperation soll die Interoperabilität, die Logistik sowie die Wartung und Instandsetzung vereinheitlicht werden. Damit werden Synergien zwischen den beiden Streitkräften erzielt. Zu diesem Zweck wurden die gemeinsamen Fähigkeitsforderungen an die zukünftigen Fahrzeuge durch beide Landstreitkräfte abgestimmt. Diese Anforderungen bilden die Grundlage für die nun folgende gemeinsame Projektumsetzung.

Die Unterzeichnung des Letter of Intent durch den deutschen und niederländischen Rüstungsdirektor und die beiden Heeresinspekteure bildet den Grundstein für die zukünftige Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Modernität der Luftlandekräfte beider Nationen.

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