Umstellung auf IP

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Im BOS-Digitalfunknetz steht eine tiefgreifende Veränderung an. (Foto: BS/benjaminnolte, https://stock.adobe.com/de/)

Das Kern- und das Zugangsnetz des Digitalfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Digitalfunk) soll auf IP umgestellt werden. Der Rollout ist ab dem kommenden Jahr, also ab 2022, geplant.

Das erklärte Dr. Matthias Reinhardt von der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) auf der PMRExpo in Köln. Er kündigte an, dass das gesamte Kernnetz IP-fähig werden solle.

Dies dürfte die Ausfallsicherheit erhöhen. Das ist genauso wichtig wie ein effektiver Warnmittelmix. Dazu gehören auch Sirenen, wie Harald Rickmeyer vom PMeV unterstreicht. Insbesondere, wenn andere Warnwege wie Applikationen nicht (mehr) verfügbar sind. Bislang sei die Sirenenalarmierung über TETRA jedoch nicht ausreichend definiert. Dies könne allerdings vollständig im Rahmenverkehr der BDBOS erfolgen, zeigte sich Rickmeyer überzeugt. Der PMeV habe eine Handreichung zu dem Thema entwickelt. Sie vereinheitliche die Alarmrückmeldung und die technische Überwachung. Zudem sei das Konzept netzübergreifend aufgesetzt und die Grundlage für eine bundeseinheitliche Lösung gelegt.

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