Über 1.800 Festnahmen

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Weltweit konnten jüngst zahlreiche Geldwäscher verhaftet werden (Foto: BS/4711018, pixabay.com)

Bei weltweiten Einsätzen gegen Geldwäsche sind mehr als 1.800 Verdächtige verhaftet worden. Vorausgegangen waren mehrere Razzien zwischen Mitte September und Ende November in insgesamt 27 Staaten. Darunter befanden sich neben der Bundesrepublik weitere EU-Staaten, das Vereinigte Königreich, die USA, Kolumbien und Australien.

Das verlautete vom europäischen Polizeiamt Europol im niederländischen Den Haag. Unter den Festgenommenen befinden sich zahlreiche Bandenmitglieder. Sie werben sogenannte Geldesel an. Dabei handelt es sich um zumeist ahnungslose Menschen, die ihre privaten Konten für die Kriminellen zur Verfügung stellen. Dabei werden sie getäuscht. Zudem wird oftmals eine finanzielle Notlage ausgenutzt. Die sogenannten “money mules” werden über seriös wirkende Stellenanzeigen, Dating-Plattformen oder Beiträge in Sozialen Medien rekrutiert. Durch die Verhaftungen sei ein Schaden in Höhe von 67,5 Millionen Euro verhindert worden, hieß es von Europol.

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