Hohe Impf- und Genesenenquote in Bayern

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Im Bayern sind sehr viele Kräfte der Polizei entweder gegen das Corona-Virus geimpft oder gelten als genesen. (Foto: BS/geralt, pixabay.com)

In Bayern sind mehr als 93 Prozent der Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten entweder vollständig gegen das Corona-Virus geimpft oder von einer Erkrankung genesen. Bei allen Beschäftigen, zu denen auch die Verwaltungsbeamten sowie die Tarifbeschäftigten gehören, beträgt die Quote 92 Prozent. Das geht aus einer jüngst vorgestellten Befragung hervor.

“Damit ist die Quote der geimpften und genesenen Polizistinnen und Polizisten seit der vorangegangenen Erhebung vor rund einem Monat deutlich gestiegen”, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). “Darüber hinaus haben uns die Polizeipräsidien mitgeteilt, dass sich die Quote durch weitere vollständig Geimpfte aufgrund von zusätzlichen Erstimpfungen oder Zweitimpfungen, bei denen jedoch die anschließend erforderlichen 14 Tage noch nicht vergangen sind, in den kommenden Wochen weiter erhöhen wird”, so der Münchner Ressortchef weiter.

Der CSU-Politiker wies darauf hin, dass es auch bei der Polizei Beschäftigte gebe, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, etwa wegen der Gefahr erheblicher allergischer Reaktionen. “Wir gehen jedenfalls davon aus, dass bei planbaren Einsätzen der Impf- oder Genesenenstatus möglichst berücksichtigt wird”, erläuterte der Innenminister. “Das haben wir mit den Polizeipräsidien besprochen.”

Eine Meldepflicht von Impfungen an den Dienstherrn besteht laut Herrmann nicht. Jedoch sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Regelung am Arbeitsplatz durch tägliche Nachweiskontrollen zu überwachen. Maßgeblich für die Erhebung der Quote der Geimpften und Genesenen bei der Bayerischen Polizei waren alle Beschäftigte, die zum Abfragezeitpunkt dieser gesetzlichen 3G-Nachweispflicht unterlagen. Beschäftige, die sich zum Beispiel in Elternzeit befanden, oder Langzeiterkrankte wurden nicht berücksichtigt.

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