Neues Jahr, altes Problem: Pandemiebekämpfung

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Die Pandemiebekämpfung bleibt auch in dieem Jahr das zentrale Thema für 2022. (Foto: BS/Alexandra_Koch, pixabay.com)

Auch im neuen Jahr wird die Pandemiebekämpfung das zentrale Thema für Bund und Länder. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert allerdings eine langfristige Aufstellung zur Bekämpfung der Pandemie.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert die Politik in Bund und Ländern dazu auf, die Pandemiebekämpfung langfristiger und nachhaltiger aufzustellen. Aus Sicht des DStGB’s werde nämlich noch viel zu sehr auf Sicht gefahren. Für das gesamte Gesundheitssystem könne die neue Virus-Variante “zu einer regelrechten Wand werden”, daher seien langfristige Planungen unverzichtbar, so der DStGB.

“An der Coronafront gibt es Licht am Ende des Tunnels” erwähnte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in einem Tweet zum Neujahrsgruß. Doch im Hinblick auf die drohenden Gefahren durch die neue Welle, stellt der Deutsche Bundestag erneut die epidemische Lage von nationaler Tragweite fest. Die Einführung der allgemeinen Impfpflicht wird auch in den kommenden Wochen den Bundestag beschäftigen. Doch diese Impflicht könne auch nur dann effizient funktionieren, wenn es ein bundeseinheitliches Impfregister gibt. Dabei müsse jetzt geklärt werden, wie man solch ein Register digital, unbürokratisch und datenschutzkonform einrichten könnte, so der DStGB.

Laut DStGB soll auch jetzt die Vorbereitung getroffen werden, wie die neuen Impfstoffe, die auf die Omikron-Variante angepasst werden, sichergestellt, organisiert und umgesetzt werden. Die neuen Impfstoffe werden voraussichtlich ab März entwickelt.

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