Neuer Kommandeur Einsatzführungskommando

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Generalinspekteur General Zorn (mitte) bei der Übergabe von Generalleutnant Erich Pfeffer (links) an Generalleutnant Bernd Schütt (rechts). (Foto: Bundeswehr/Tessensohn)

Am 16. Dezember übernahm Generalleutnant Bernd Schütt die Führung des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr von Generalleutnant Erich Pfeffer, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Generalleutnant Pfeffer hatte das Kommando seit 2015 inne und prägte somit den Aufbau und Ausbau des Einsatzführungskommandos in Potsdam in bewegten Zeiten.

“In den vergangenen sechs Jahren, die ich als Befehlshaber erlebt habe, haben sich die Einsatzrealität und das Aufgabenprofil des Einsatzführungskommandos signifikant verändert”, sagte Generalleutnant Pfeffer. “In der Spitze umfasste die deutsche Truppe auf dem Balkan und in Afghanistan bis dahin jeweils über 5.000, also insgesamt über 10.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten. Demgegenüber stehen Irak, Jordanien, Libanon, die Ägäis, das Mittelmeer, der Südsudan, die Westsahara, Mali und Niger stellvertretend für die heutige Einsatzrealität von vielen, aber kleineren Einsatzkontingenten, verteilt auf drei Kontinente und angrenzende Meere, mit derzeit insgesamt rund 3.000 Soldatinnen und Soldaten.” Hinzu kam dann die Evakuierungsmission aus Afghanistan, die deutlich gezeigt habe, wie wichtig “eine speziell darauf vorbereitete Truppe, klare Verfahren und ein gut ausgebildeter Einsatzstab im Einsatzführungskommando der Bundeswehr zur Führung solcher nationalen Operationen sind”.

Sein Nachfolger, Generalleutnant Schütt, war in seiner letzten Verwendung Leiter der Abteilung Strategie und Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung. Davor war er Kommandeur 10. Panzerdivision in Veitshöchheim.

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