Amtswechsel des Bundesbankpräsidenten

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Joachim Nagel sprach heute anlässlich des Amtswechsels des Bundesbankpräsidenten in der Ginnheimer Zentrale der Bundesbank in Frankfurt am Main. (Foto Nils Thies)

Heute wurde Jens Weidmann als Bundesbankpräsident verabschiedet und Joachim Nagel als zehnter Bundesbankpräsident eingeführt. Der 55-jährige Ökonom übernimmt das Amt für acht Jahre.

In seiner Antrittsrede kündigte Nagel an, in Zukunft die Möglichkeiten der Digitalisierung noch stärker nutzen zu wollen. “Meine Zielvorstellung ist eine digital vernetzte Organisation, die sich schneller an Veränderungen anpassen kann und die Potenziale aufkommender Technologien konsequent zu nutzen weiß”, so Nagel.

Bundesfinanzminister Christian Lindner betonte, dass Nagel aufgrund seiner Vita für einen Kurs geldpolitischer Kontinuität bei der Bundesbank stehen werde. Er bringe durch seine Zeit als Vorstand der Bundesbank, als Vorstand der Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich einen breiten Erfahrungsschatz mit, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesbank zu bewältigen, Lindner.

Auch der scheidende Bundesbankpräsident, Jens Weidmann, sieht in Nagel einen würdigen Nachfolger. Er bringe die Fähigkeiten mit, die an der Spitze der Bundesbank gebraucht werden. “Ohne Zweifel bist Du der Richtige für die Herausforderungen als Bundesbankpräsident”, so Weidmann in seiner heutigen Rede.

Die Feier zum Amtswechsel wurde live auf der Webseite der Bundesbank und auf You­Tube übertragen. Als Redner nahmen neben Nagel und seinem Vorgänger Weidmann auch EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Bundesfinanzminister Christian Lindner teil.

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