Survivor R wird neuer Sonderwagen fünf

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Rheinmetall hat mit dem Survivor R (Foto) den Zuschlag für den neuen Sonderwagen fünf erhalten. (Foto: BS/Rheinmetall)

Rheinmetall stattet die Bundespolizei und die Bereitschaftspolizeien der Länder mit neuem Einsatzfahrzeug aus. Das Unternehmen hat vom Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA) den Zuschlag für die neuen Sonderwagen fünf erhalten. Zum Einsatz kommen werden Fahrzeuge vom Typ Survivor R.

Der Auftrag umfasst eine feste Liefermenge von 55 Fahrzeugen in den Varianten für die Bundespolizei sowie für die Bereitschaftspolizeien der Länder. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf mindestens eine zweistellige Millionensumme, kann sich aufgrund vereinbarter Optionen für weitere Fahrzeuge sogar noch auf einen dreistelligen Millionenbetrag erhöhen. In einem ersten Schritt ist noch für dieses Jahr die Lieferung von zwei Musterfahrzeugen geplant, mit denen umfangreiche Erprobungen einschließlich einer vollständigen Schutzzertifizierung durchgeführt werden. Die Auslieferung der Serienfahrzeuge beginnt voraussichtlich im kommenden Jahr und soll 2026 abgeschlossen sein. Während der anschließenden Nutzungsphase von bis zu 30 Jahren übernimmt Rheinmetall auch einen in Drei-Jahres-Schritten verlängerbaren Rahmenvertrag für die Wartung und Instandhaltung sowie die logistische Betreuung der Fahrzeuge an den Standorten der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizeien der Länder.

Entwickelt wurde der Survivor R in Kooperation mit dem Spezialfahrzeugbauer Achleitner, der bei dem Großvorhaben als Unterauftragnehmer fungiert. Die Endmontage und Übergabe der Serienfahrzeuge erfolgt bei der Rheinmetall Landsysteme GmbH in Kassel. Der Survivor R basiert auf einem 4×4 Lkw-Fahrgestell von MAN.

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