Mehrere Millionen Euro aus Digitalpakt bewilligt

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Hannover, Oldenburg und der Heidekreis erhalten mehr Mittel für die Digitalisierung von Schulen. (Foto: BS/Steven Weirather, pixabay.com)

Die Stadt Hannover, die Stadt Oldenburg und der Heidekreis erhalten mehrere Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule. Hannover darf sich über 11,6 Millionen Euro freuen, die Zuwendungen für Oldenburg betragen 1,8 und für den Heidekreis 2,6 Millionen Euro. Dabei habe sich die Fördersumme für Hannover kurzfristig um mehr als 10 Millionen Euro erhöht, weil die Stadt kurz vor Weihnachten noch rund einhundert Anträge gestellt habe, erklärte das niedersächsische Kultusministerium in einer Mitteilung.

“Bis Ende 2022 werden alle städtischen Schulen aus Fördermitteln des Digitalpaktes mit WLAN und digitalen Anzeigegeräten ausgestattet. Dafür werden wir die gesamte auf die Landeshauptstadt entfallende Fördersumme einsetzen”, kündigte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) an. Die Pläne in Oldenburg und im Heidekreis sind ähnlich: Der Landkreis will das Geld für den Aufbau und die Verbesserung der digitalen Vernetzung in den geförderten Schulen sowie für den Erwerb von interaktiven Tafeln nutzen, die Stadt Oldenburg unter anderem für die Erneuerung der LAN-Verkabelung sowie für die Installation eines flächendeckenden W-LANs.

“Insgesamt profitieren 30 Schulen aller Schulformen von den Mitteln”, so Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Bis 2024 solle in der Stadt die digitale Modernisierung an allen weiterführenden Schulen und bis 2025 an den Grundschulen abgeschlossen sein. Damit das Tempo gehalten werden könne, müsse der Mittelabruf aus dem Digitalpakt beschleunigt werden, so die Mahnung des SPD-Politikers. Insgesamt stehen in Niedersachsen aus dem Digitalpakt laut Kultusministerium rund 522 Millionen Euro bereit.

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