Startschuss für Energy4Climate

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Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt sich beim Klimaschutz neu auf: Energy4Climate bündelt alle Energie- und Klimaschutzaktivitäten. (Foto/BS, Myriams-Fotos, pixabay.com)

Startschuss für die neue Landesgesellschaft: Energy4Climate bündelt alle operativen Energie- und Klimaschutzaktivitäten auf.

Der Startschuss wurde auf einer offiziellen Pressekonferenz vom Wirtschaft- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, dem Geschäftsführer Samir Khayat und dem vorsitzenden Geschäftsführer Ulf C. Reichardt gegeben. Die neue Landesgesellschaft fördert alle klimafreundlichen Technologien und soll dabei helfen, klimaschonende Technologien in der Industrie und Energiewirtschaft zu etablieren. Zudem vernetzt sie alle wichtigen Akteure, berät und unterstützt Unternehmen und Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität, und informiert die Gesellschaft über relevante Themen. Ziel der neuen Landesgesellschaft ist, die Transformation schneller voranzutreiben, um Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich klimaneutral zu machen und gleichzeitig als zukunftsweisendes Industrieland zu behalten.

Konzentration auf die vier stärksten emittierenden Sektoren

Dabei konzentriert sich die neue Landesgesellschaft auf die vier am stärksten emittierenden Sektoren, die zusammen für 90 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind: Energiewirtschaft, Industrie, Wärme & Gebäude und Mobilität. “Nordrhein-Westfalen soll bis 2045 klimaneutral sein. Für den Umbau des Energiesystems ist das praktisch schon morgen. Eine Landesgesellschaft ist genau die richtige Organisationsform, um die Transformation aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Unseren vielen Partnerinnen und Partnern aus Energiewirtschaft, Industrie und Kommunen werden wir dabei eine starke und verlässliche Mitstreiterin für ein klimaneutrales Nordrhein-Westfalen sein” sagt Ulf Reichhardt, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Um den Umbau Nordrhein-Westfalens zur Klimaneutralität voranzutreiben, wird Energy4Climate Schwachstellen und Handlungsbedarfe identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten. Dazu gehöre auch, technische Innovationen und zukunftsweisende Ideen aufzuspüren und zu unterstützen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Projekte gelegt, die skalierbar sind und damit eine landesweite Wirkung für die Klimawende erzielen können.

Die Klimaneutralität sei eine große, aber lösbare Aufgabe, sagt Samir Khayat, Geschäftsführer von Energy4Climate.  Damit es aber mit der Energiewende klappt und die Klimaziele erreicht werden, müsse jedoch Tempo gemacht werden. Die Landesgesellschaft gehe an den Start, um gemeinsam mit den Unternehmen, den Kommunen, der Wissenschaft und der Politik die Klimawende zum Erfolgsprojekt zu machen.

“Nicht nur Unternehmen sind die Hauptzielgruppe”

Zu den Hauptzielgruppen gehören nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Kommunen. Denn sie müssen Klimaschutz durch konkrete Maßnahmen vor Ort umsetzen, so die Pressekonferenz. Um diese zu unterstützen, werden Klimanetzwerker in neun Regionen in Nordrhein-Westfalen als wichtige Ansprechpartner vertreten sein: In Ostwestfalen-Lippe, der Metropole Ruhr, im Münsterland, in der Region Aachen, in Köln/Bonn, dem Niederrhein, im Bergischen Städtedreieck, in Südwestfalen und in Düsseldorf/Mettmann.

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