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Das Ziel Baden-Württembergs ist es, jede Kommune für die Verwaltungsdigitalisierung zu gewinnen und eine flächendeckende Digitalisierung der Verwaltung zu erreichen. (Foto: BS, Gerd Altmann, pixabay.com)

“Das Amt muss zu den Bürgerinnen und Bürgern kommen und nicht umgekehrt”, erklärt Baden-Württembergs stellvertretender Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Über 220 Verwaltungsleistungen seien in den Landkreisen, Städten und Gemeinden bereits digitalisiert worden. “Jetzt geht es darum”, betont Strobel, “diesen Erfolg in die Fläche des Landes zu tragen”.

An allen Tagen der Woche und rund um die Uhr sollen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit haben Baugenehmigungen, Elterngeld, Geburtsurkunden oder Gewerbeanmeldungen zu bearbeiten. Diese Leistungen sind Teil des Onlinezugangsgesetzes (OZG), welches Bund, Länder und Kommunen verpflichtet alle Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 online über Verwaltungsportale anzubieten. In Baden-Württemberg werden den Kommunen digitale Verwaltungsleistungen auf der landeseigenen E-Government-Plattform “service-bw” bereitgestellt.

Von über neun Millionen über 18-jährigen Bürgerinnen und Bürgern Baden-Württembergs besitzen bisher rund 680.000 ein Nutzerkonto bei “service-bw”. Und rund 900 der 1.136 Landkreise, Städte und Gemeinden nutzen die Plattform. Über einen digitalen Schnellbaukasten können Kommunen eigenständig digitale Antragsprozesse entwickeln, diese ihren Bürgerinnen und Bürgern anbieten und allen anderen Kommunen in Baden-Württemberg zur Nachnutzung zur Verfügung stellen. “Erst wenn jede einzelne Kommune sich der Digitalisierung annimmt und wir somit alle am gleichen Strang ziehen, erreichen wir unser Ziel einer flächendeckenden digitalen Verwaltung”, meint der Digitalisierungsminister.

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