Technologiesprung beim U212 CD

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Die deutschen und norwegischen U-Boote erhalten eine voll-digitale Sensorsuite. (Bild: BS/tkms)

Das deutsch-norwegische U-Boot-Projekt U212 CD wird eine voll-digitale Sensorsuite von Hensoldt erhalten. Der Auftrag umfasst sechs optronische Systeme, bestehend aus einem Optronikmastsystem OMS 150, einem OMS 300 sowie jeweils einem Panorama-Überwachungssystem i360°OS für die sechs U-Boote der norwegischen und deutschen Marine. Es handelt sich dabei um einen Technologiesprung, bei dem die traditionelle Direktsicht eines Periskopsystems durch eine digitale und laut Hersteller “rumpfundurchdringende” Systemlösung abgelöst wird.

Die Kombination aus OMS 150 und OMS 300 wird für die Klasse U212 CD zum ersten Mal realisiert. Das OMS 150 wird dabei in seiner multispektralen Ausführung als Such- und Überwachungs-Optronikmast eingesetzt. Der Stealth-Optronikmast OMS 300 übernimmt die sogenannte “Attack”-Funktion. Die Entwickler bei Hensoldt haben mit dem OMS 300 zudem einen visuell und über Radar schwer detektierbaren Optronikmast geschaffen.

Hensoldt Optronics-Geschäftsführer Andreas Hülle sagt: “Mit dieser Kombination erhalten die neuen U-Boote eine Sensor-Ausstattung, die höchste Detektionsfähigkeiten auch bei schlechter Sicht mit einem hohen Automatisierungsgrad verbindet und damit die Handlungs- und Überlebensfähigkeit der Boote wesentlich verbessert.”

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