Deutsch-französische Kooperation zum Ausbau von privaten Netzwerken mit 5G-Anwendungen

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5G ist und wird in Zukunft ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor sein. Mit der deutsch-französischen Kooperation soll die digitale Souveränität Europas gestärkt werden. (Foto: BS/torstensimon, pixabay.com)

Nach der Veröffentlichung eines gemeinsamen Aufrufs zur Einreichung von Projekten fördern Frankreich und Deutschland vier Projekte zu 5G-Anwendungen mit insgesamt 17,7 Millionen Euro. So sollen private Netzwerke im Bereich der 5G-Telekommunikation gestärkt werden.

Insgesamt werden vier Projekte gefördert: 5G-OPERA, 5G4BP, 5G OR und 5G FORUM. Bei allen Projekten handelt es sich um deutsch-französische Kooperationen. Bereits im Jahr 2020 vereinbarten Frankreich und Deutschland eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der 5G-Anwendungen und starteten im Mai 2021 einen Förderaufruf für Innovationsprojekte. Die Projekte zielen darauf ab, die digitale Souveränität Europas zu sichern und flächendeckend 5G-Netzwerke für die Wirtschaft, Industrie, Forschung und Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Die Zusammenarbeit beider Länder sei ein wichtiger Baustein, um die Wirtschaft mit neusten Technologien voranzubringen, erklärte Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. “ Wir gehen damit einen weiteren großen Schritt für digitale Souveränität bei 5G in Europa“, so Habeck.

Auch der französische Minister für Wirtschaft, Finanzen und Konjunktur Bruno Le Maire sieht großes Potenzial in der deutsch-französischen Kooperation. “ Der Aufbau eines deutsch-französischen, souveränen Ökosystems für 5G und für künftige Telekommunikationsnetztechnologien wird eine Schlüsselrolle spielen, um Europa an der Spitze der Innovation bei 5G und seinen Weiterentwicklungen zu positionieren“, so der Minister.

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